Übungstag und Abendgottesdienst

Ein Nachmittag und Abendgottesdienst mit Landesposaunenwart Andreas Jahn. Am 11.02.2012 veranstaltete der Posaunenchor einen Übungstag und konnte Landesposaunenwart Andreas Jahn als Dozenten gewinnen. Neue Musikstücke wurden von Andreas Jahn vorgestellt und einstudiert.

In dem anschließend stattfindenden  Abendgottesdienst wurden u.a. der Marsch aus Scipio, Quint-Watch, We shall overcome und Freunde dass der Mandezweig dargebracht. Die jüngsten Posaunenchorbläser, Andre Kruppa, 9 Jahre, und Jona Gruber, 13 Jahre, spielten mit ihren Trompeten im Duett ohne Fehler Der Mond ist aufgegangen. Kräftiger Applaus der Gottesdienstbesucher war die Belohnung.

Im Paul-Schneider-Haus wurde der gelungene Tag anschließend mit Pizza und Getränken gefeiert.

Komm, Sing Mit 2011

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„Komm, sing mit“ Pröpstin, Ehrung, Onkologie und voller Erfolg


In einer vollbesetzten Wehrkirche in Kirchbauna, über 200 Besucher mit Musiker-innen, veranstaltete am
03.12.2011 der Posaunenchor Kirchbauna zum insgesamt 19x den Konzertgottesdienst „Komm, sing mit“.
Mit dem Musikstück Gloria in excelsis Deo und den Adventsliedern Wir sagen euch an den lieben Advent
und Macht hoch die Tür, wurde der Gottesdienst eröffnet. Nach einer Adventsgeschichte von Pfr. Luttrop-
Engelhardt folgten Tochter Zion und Switching music. Musikalisch überzeugen konnte der Posaunenchor
mit diesen beiden Liedern, Tochter Zion wurde sogar 11-stimmig gespielt und Switching music wechselt alle
16 Takte zwischen Barock und Swing. Nach der Adventspredigt von Pröpstin Wienhold-Hocke wurden die
beiden Trompetensolisten Michael Engelhardt und Achim Hartung von dem Posaunenchor mit dem Musikstück
Concerto in do maggiore begleidet.

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Ein kräftiger Applaus folgte als Belohnung. Die Stadträtin Engler-Kurz hielt eine Laudatio auf
Posaunenchorleiter Achim Hartung und überreichte den Ehrenbrief des Landes Hessen.

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Seit 34 Jahren ist Achim Hartung aktives Mitglied im Posaunenchor und seit 1991 übernahm er die Leitung.
Außerdem ist er als Schriftführer im Vorstand des Musikzuges KSV Bauantal tätig. Als Gründer der „Komm,
sing mit“- Gottesdienste im Jahr 1993 wurden seitdem über 10.000,00 € für wohltätige Zwecke gespendet. Wie
in den letzten Jahren, geht die Kollekte in diesem Jahr an die Kinderonkologie des Klinikums Kassel. Es fehlen
noch einige Spenden, aber 1.000,00 € werden es wieder sein, die den krebskraneken Kindern zugute kommt.
Das Abendlied Stern auf den ich schaue wurde gespielt und von den Besuchern mitgesungen. Zum Abschluß des
Konzertgottesdienstes folgte das Musikstück Zeichen Fantasie.

Nach langanhaltendem Applaus wurde als Zugabe der Evening-Song gespielt. Mit dem in diesem Jahr
teilnehmenden Gesang- u. Kulturverein wurde anschließend im Paul-Schneider-Haus auf den Erfolg gefeiert.

Komm sing mit

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Gern laden wir Sie ein zu unserem Konzertgottesdienst „Komm sing mit“, der am 3. Dezember um 18.00 Uhr in der Wehrkirche in Kirchbauna stattfindet. Für uns ist dieser schon zur Tradition gewordene Anlass der musikalische Höhepunkt des Jahres. Die Sängerinnen und Sänger des Gesang- und Kulturvereins Kirchbauna, mit denen wir immer wieder gern gemeinsam Musik machen, gestalten in diesem Jahr mit uns das Programm mit geistlicher, weltlicher und natürlich auch vorweihnachtlicher Musik. Der Eintritt ist wie immer frei, wir würden uns aber freuen, wenn Sie am Schluss des Gottesdienstes eine Gabe in den Kollektenteller klimpern oder noch besser rascheln lassen. In den letzten Jahren haben wir damit den Verein Hilfe für Kinder und Erwachsene im Krankenhaus e.V. unterstützt, der sich um schwerkranke Kinder und deren Angehörige kümmert.

Besuchen Sie auch die Engel-Ausstellung des Fördervereins der Wehrkirche Kirchbauna, die von 15.00 bis 18.00 Uhr im Paul-Schneider-Haus stattfindet. Es werden Waffeln und Kaffee angeboten; Sie können sich vor dem Konzert also noch etwas stärken.

Freuen Sie sich auf einen schönen Abend und wir uns auf Ihren Besuch; dann steht einem gelungenen Konzert nichts im Wege!

Reformationsgottesdienst 2011

Der Kirchenkreis Kaufungen mit seinen 33 Kirchengemeinden von Martinhagen bis Wickenrode und Rothwesten bis Wattenbach hatte zum Reforamtionsgottesdienst am 31.10.2011 unter der Losung „Sich zu Christus bekennen“ eingeladen. Über 500 Gottesdienstbesucher, 80 Sänger-innen und 40 Bläser-innen hatten den Weg in die Kirche gefunden. Die vereinten Posaunenchöre aus Kirchbauna, Wellerode, sowie Ober- und Niederkaufungen unter der Leitung von Achim Hartung intonierten zu Beginn den schwungvollen Einzug des zeitgenössischen Komponisten Traugott Fünfgeld (geb. 1971).

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Frau Bezirkskantorin Angelika Großwiele an der Orgel begleitete an der Orgel. An diesem Abend- so Frau Dekanin Carmen Jelinek bei Ihrer Begrüßung- soll der Bedeutung der Reformation für Christen Rechnung getragen und auch die Verbundenheit miteinander im Kirchenkreis zum Ausdruck gebracht werden. Acht Vokalchören des Kirchenkreises unter der Leitung von Bezirkskantor Martin Baumann überzeugten mit den Chorsätzen „Herr erbarme dich“ von Johann Nepomuk David (1895-1977) und „Lobsinget dem Herrn“ von Camille de Saint Saens (1835-1921).

Pfarrerin Corinna Luttropp-Engelhard (Kirchbauna /Hertingshausen) und Pfarrer Bernd Hartmann (Oberkaufungen) schilderten Situationen mitten aus dem Leben in denen sich Menschen zu Christus bekennen. Frau Dr. Christiane Axt-Piscalar, Professorin für systematische Theologie an der Universität Göttingen stellte Worte aus dem 10. Kapitel des Matthäusevangeliums in den Mittelpunkt ihrer Predigt. Musikalische Akzente wurde von den Posaunenchören mit dem Preludio aus der Sonata in Es Dur von Antonio Vivaldi (1678-1741) und dem bekannten Marsch „Pomp and Circumstances“ gesetzt und mit viel Applaus bedacht.

Fahrt nach Annaberg

Der Posaunenchor Kirchbauna besuchte vom 7. bis 9. Oktober 2011 Annaberg im Erzgebirge. Die Idee zu dieser Fahrt hatte Dr. Reinhard Köhler, der während eines Aufenthaltes in Annaberg Kontakte zum dortigen Posaunenchor geknüpft hatte. Mit 16 aktiven Posaunenchormitgliedern und zahlreichen Freunden unseres Chores machten wir uns auf dem Weg ins Erzgebirge. In Chemnitz gerieten wir in einen Stau, der uns eine gute Stunde Fahrtzeit gekostet hat. Daher musste die für den späten Nachmittag geplante Stadtführung zu einer Kirchenführung in der Sankt Annenkirche reduziert werden, da am gleichen Abend noch eine gemeinsame Probe mit dem Posaunenchor aus Annaberg auf dem Programm stand.

Die rund 60 m lange und 40 m breite Sankt Annenkirche ist das Wahrzeichen von Annaberg. Sie wurde in relativ kurzer Bauzeit von 1499 bis 1525 errichtet. Sehenswert ist das Schlingrippengewölbe der Kirche ebenso wie der Bergaltar und die Reliefs mit den 10 Lebensaltern der Frauen und Männer. Das Bild der Kanzel vermittelt einen Eindruck von der farbenfrohen Innenausstattung der Kirche.

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Begeistert hat uns natürlich auch der erste Eindruck von der Akustik, der die Vorfreude auf die Probe und den Gottesdienst am Sonntag noch steigerte. Nach dem Abendessen im Hotel fand dann auch die Probe zusammen mit dem Posaunenchor
Annaberg in der Kirche statt. Mit etwas Verspätung, die uns die Annaberger aber nicht krumm genommen haben, übten wir die Lieder und Vortragsstücke für den Gottesdienst. Musikalisch haben wir uns recht schnell zusammengefunden. Beide
Chöre mussten sich auf einen fremden Dirigenten einstellen, was aber recht schnell klappte. Etwas überrascht waren die Annaberger zunächst, als Achim Hartung vorschlug, den zweiten Vers des Liedes „Ohrenblick mal“ zu singen statt zu blasen. Aber auch das klang hinterher ganz ordentlich.

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